Archiv der Kategorie: Umgang mit Emotionen

Warum verbergen wir unsere Führungsqualitäten?

Wir Durchschnittsmenschen unterschätzen unsere Führungsqualitäten. Ewas hindert uns. Etwas sagt uns, wirkönnendas nicht. Oder wirtunetwas nicht, weil wir uns sicher sind, dass es jemand anderes sowieso besser kann. Warum sich also die Mühe machen, es zu versuchen?

Vielleicht haben wir das Gefühl, wir könnten uns vorsooo vielen Leuten (denn schließlich weiß man, dass alle anderen perfekte Rudelführer sind) und was wäre dann? Der Ursprung dieser Gefühle hat viele Wurzeln: Kindheit, Partnerschaft, Genetik, Erziehung. Die Erfahrung gemacht zu haben, “sich wie ein Versager zu fühlen” und nun glaubt man nicht mehr, dass man es kann?

Oder vielleicht kann man nicht genau sagen, woher es kommt. Aber die Sache ist die, dass ich – fast immer, wenn mich jemand um Rat fragt, egal ob von Angesicht zu Angesicht oder online - eine der folgenden Beschreibungen zu hören bekomme:

  • “Ich weiss, dass ich das schwächste Glied innerhalb des Rudels bin, aber…”
  • “Ich weiss, dass ich nicht der Rudelchef bin…”
  • “Ich sollte bestimmter auftreten, aber ich bin kein guter Anführer…”

Und so geht es weiter und weiter. Interessant daran ist, dass die gleichen Leute für gewöhnlich ihrem Hund Führungsqualitäten unterstellen, bei denen es sich in Wirklichkeit jedoch um Zeichen von Unsicherheit handelt, mit dem Nebeneffekt, dass sie einen unausgeglichenen Hund haben. Das heißt, sie trauen sich nicht nur selbst nicht zu, Führung zu übernehmen, sondern sie sehen auch Führungspotentialim falschen Verhaltenihres Hundes. Daneben gestehen sie sich selbst bewußt ein, zu wissen, dass sie nicht der Rudelführer sind. Wie interessant!

Nachfolgend einige Beispiele für Verhaltensweisen von Hunden, die für gewöhnlich als dominantes “Führungsverhalten” interpretiert werden (fälschlicherweise):

  • Andere Menschen, Hunde und Tiere, denen man begegnet, anknurren und anspringen (als gewöhnliche Reaktion)
  • Unaufhörliches, fortwährendes (reaktives) Bellen gegenüber allem, was sich auch nur auf die geringste Weise hervorhebt (Lesen Sie hierzu "Ignoriere ihn, er ist nur unsicher").
  • extreme Dominanz (aggressives Verhalten – das auf keinen Fall hingenommen werden darf – gegenüber demBesitzer oder anderen Menschen)
  • An der Leine ziehen
  • Nervosität
  • schlechtes Benehmen und mit dem/den Besitzer/n Schindluder treiben

Alle diese oben genannten Szenarien sind beispielhaft für einen Hund, der geradekein Anführer ist. Alle diese Verhaltensweisen haben ihren Ursprung in Frustration, überschüssiger Energie, Unsicherheit und einenm allgemein unausgeglichenen Lebensstil. Um es kurz zu machen – Dem Hund fehlt es an Führung, die ihm hilft und ihm den Weg weist. Aufgrund dieser Verhaltensweisen hören viele Besitzer damit auf, ihren Hunden genügend Auslauf zu verschaffen oder sie mit anderen Hunden zusammenkommen zu lassen, wodurch sich die unerwünschten Verhaltenweisen noch verstärken “issue”.

Die allerwichtigste Eigenschaft einer Führungspersönlichkeit istGelassenheit.Lasst mich kurz eine Geschichte erzählen, die ich viele Male bei vielen verschiedenen Gruppen von Hunden gesehen habe. Ich hoffe, darin wird zusammengefasst, was ich unter einer geborenen Führungspersönlichkeit verstehe, denn dieses in allen Einzelheiten zu beschreiben würde Tage um Tage und Seiten um Seiten dauern. Also, folgendes stelle ich mir immer vor:

Ein streunende Hündin liegt ausgestreckt in der Sonne und genießt den Nachmittag. Nicht bekümmert sie und sie macht ein geruhsames Nickerchen. Nur wenige Meter entfernt trottet ein anderer Streuner in Richtung eines Kaninchenkadavers, den einer der Hunde früher am Tag gefangen hat. Er fängt an, hungrig an einem der Knochen zu kauen und schaut sich nervös nach Konkurrenz um. Zwei weitere Hunde kommen zu dem Kadaver und versuchen, dem ersten Hund schnell ein paar Knochen mit Fleisch daran zu klauen. Unter den Hunden kommt es zu einem Kampf und ein weiterer Hund kommt hinzu, um zu sehen, worum es bei dem Tumult geht und beteiligt sich daran.

All dieses Chaos und dieser Lärm spielen sich genau neben der friedlich schlummernden Hündin ab. Sie wird davon nicht überrascht und öffnet kaum ihre Augen. Von diesem Quatsch lässt sie sich nicht stören. Dann, an einem gewissen Punkt, beschließt sie, dass sie genug gehört hat und sie - warum auch nicht - Hunger hat. Also steht sie langsam auf und kratzt sich vielleicht mit ihrem Hinterbein hinter den Ohren. Langsam und bedächtig erfüllt sie die Umgebung mit ihrer Präsenz. Sie nähert sich dem Kampf. Sie hat noch überhaupt nichts gemacht und schon halten drei der Hunde inne und sehen sich unsicher an. Sie geht so selbstbewußt auf sie zu, dass sie anfangen, ihre Absicht zu hinterfragen.

Sie geht direkt auf die Beute zu, beansprucht ihren Raum und alle anderen Hunde lassen sie in Ruhe. Sie reklamiert das Fressen für sich selbst und hat, um es offen zu sagen, nichts getan, um es sich zu verdienen. Ein mutiger Hund beschließt, dass er versuchen wird, diesen Knochen wie auch immer zu bekommen, geht zurück zu ihr und senkt seinen Kopf, um ihn zu ergreifen. Sie hebt ihren Kopf, sieht ihn streng und bedeutungsvoll an und lässt ein tiefes, anhaltendes Brummen ertönen. Ohne weitere Diskussion begibt sich der andere Hund aus der Situation, und zwar schnell.

Nachdem die Hündin ihre Mahlzeit verzehrt hat, schlendert sie zufrieden zurück auf ihren Platz in der Sonne und schlummert noch einmal in der nunmehr stillen Umgebung ein.

Diese Geschichte ist beispielhaft für einen Hund, der eine gewisse “Ruhe vor dem Sturm”verkörpert. Das Gefühl, dass etwas kommt. Etwas in der Luft liegt. Es ist das Gefühl, dassetwas passieren wird. Vor einem größeren Sturm wird alles ruhig und es liegt eine Todestille in der Luft. Das ist für mich das Gefühl, dass ich versuche, auszustrahlen, wenn ich Führung übernehme oder wenn ich mit einem Kommando, das ich einem meiner Hunde oder Pferde gegeben habe, zu ihnen durchdringen will.

Es ist schwierig, dieses Gefühl zu beschreiben, aber wenn ich es in Worte fassen müsste, stelle ich mir die Hündin aus der Geschichte vor und denke, “Ihr macht den Weg für mich frei, oder…” Wenn sie ihr nicht gefolgt hätten, “Ruhe-vor-dem-Sturm-Aura” würde sie sich mit einem Brummen oder einem Biss (ein Sturm, oh, welch ein Sturm! Donner und Blitz!) durchsetzen. Das bedeutet Führung in einer Situation wie dieser: Zuerst Verwarnung und dann Handlung. Auf diese Art und Weise arbeite ich mit meinen Hunden.

Der Befehl “"Bei Fuß"” zum Beispiel ist meine Art, meine Hund zu warnen, entweder indem ich "bei Fuß" sage oder ihn nur einfach nur anschaue. Einfach nur die Tatsache, dass ich mit ihnen an der Leine gehe, ist meine Art, ihnen zu sagen “Lauft neben mir.” Wenn sie das - trotz meiner Warnung - nicht befolgen würden, “beisse ich”/gebe ihnen einen Stups in ihre Seite. Das ist fair, denn ich lasse sie zunächst gehen und entscheiden, ob sie es von sich aus tun, dann warne ich sie und nur dann handle ich. In diesem Moment übernehme ich Führung.

Außerdem müssen wir verstehen, dass Tiere, im Gegensatz zu Menschen, in der Gegenwart leben. Im dem einen Moment führst du das Rudel an und bist so glücklich wie immer und im nächsten kommt jemand anderes daher, den die Hunde mehr respektieren. Jeder Augenblick ist neu und frisch. Und wer das Rudel oder die Herde anführt, kann jeden Moment wechslen. Nur weil du einmal der Anführer gewesen bist, heißt das nicht, dass dieser Deal ein Leben lang bestehen bleibt. Nein, Sir.

Oftmals geben Frauen die Führungsrolle an jemand anderen ab, – auch an andere Frauen! Sie haben das Gefühl, sie seien nicht stark genug oder nicht fähig für diesen Job. Das liegt wahrscheinlich an den Jahrhunderten, in denen Männer die Welt regiert haben und Frauen dazu erzogen wurden, zu glauben, Führung zu übernehmen sei Männersache. Während wir tatsächlich die ganze Zeit bereits Führung ausgeübt haben. Wir sind Mütter und worin liegt die Verantwortung einer Mutter, wenn nicht in der Führung ihrer Kinder?

Ich habe schon die lustigsten Situationen erlebt, wenn ich eine Mutter gesehen habe, die ihrem Kind einen ernsten Blick zugeworfen hat, weil er oder sie nicht auf sie gehört hat und die sich dann zu ihrem Hund umgedreht hat und völlig hilflos erschien! Sie lässt den Hund mit den einfachsten, grundlegensten Dingen davonkommen und sagt ganz offen, “Oh, er treibt Schindluder mit mir! Er ist so ein verspielter Kerl!” Wenn ihre Kinder versucht hätten, anderen hinterherzuschreiben, während sie mit ihnen die Straße entlang gegangen wäre, hätte sie das nicht durchgehen lassen. Wenn ihr Hund alles anbellt, was er sieht, tut sie nichts. Warum ist das so? Es ist um so vieles leichter, das Verhaltensmuster eines Hunde zu durchbrechen, als die Verhaltensweisen von Kindern zu verändern.

Auf der anderen Seite des Spektrums gibt es Männer, die sagen, “OH ICH BIN DER GEBORENE ANFÜHRER! ICH SAGE DEM HUND, WO ES LANGGEHT! ER HÖRT AUF MICH! BESSER TUT ER DAS!!” Oh, super. Gut zu wissen. Denn auch das bedeutet nicht, dass man Führung hat. Ich würde keinen machohaften, von seinem Ego geleiteten Mann aussuchen, um mich aus einer Situation zu befreien, besonders dann nicht, wenn es um Leben oder Tod ginge. Genausowenig wählen Tiere ihre Anführer deswegen aus, weil sie stark und männlich wirken. Sie wählen sie danauch, wie sie auftreten, wie sie handeln. ( Frauen, stellt euch dieser Herausforderung!)

Das sind nur einige Gedanken zum Thema Führungseigenschaften. – Natürlich wird es immer mehr dazu geben. Wie seht ihr das Thema Führung? Fühlt ihr euch in Führungsrollen wohl? Warum? Warum nicht?

Unknown Photographer I own no rights to this photo.

Unbekannter Fotograf
Ich besitze keine Rechte an diesem Foto.

Kommentieren

Unter Tiere, Verhalten, Dog-Horse Ähnlichkeiten, Hunde, Lebensmittel, Umgang mit Emotionen, Mensch & Tier, Humans

Unsere Herangehensweise ist nicht richtig

“Es ist nicht annähernd so interessant, mit einem Menschen zu arbeiten wie mit einem Pferd. Das Pferd ist immer offen für einen. Es kennt keine Selbstsucht, keinen Stolz und kein Ego, die ihm im Weg stehen, und oftmals kommen dem Menschen Dinge in die Quere, die ihn zurückhalten.
Ich glaube, dass die meisten Menschen mit den Tieren gut zurechtkommen möchten. Aber sie wissen nicht, dass der Selbsterhaltungstrieb des Pferdes sehr stark ausgeprägt ist. Das Pferd hat Angst, weiss nicht, wie es etwas tun soll und will sich selbst schützen. Es sagt uns, dass es sicher sein muss, was geschieht. Wir sehen das nicht auf diese Weise.
Bei den meisten Sachen, die wir mit einem Tier tun möchten, handelt es sich um gute Ansätze, aber die Art, wie wir sie präsentieren, ist falsch. Sie ist zu fordernd. Wir lassen das Pferd nicht von sich aus lernen und legen es nicht so an, dass es Dinge selbst bewirken kann. Das Pferd ist in der Lage, Dinge herauszufinden, wenn wir es ihm gestatten, aber wir nehmen ihm seine Denkweise und setzen unsere an deren Stelle.”

- Ray Hunt.

Unknown photographer I own no rights to this photo.

Unbekannter Fotograf
Ich besitze keine Rechte an diesem Foto.

Kommentieren

Unter Umgang mit Emotionen, Pferde, Mensch & Tier, Inspiration und Idole, Zitate

Timing Your Rewards For Optimal Results

Rub a horse to reward him”, “Let him rest, release pressure, and he’ll be happy.” oder “A horse (or dog) will do anything for a cookie.

While this is true, it’s deceiving. There’s timing involved. Some dogs couldn’t care less about treats (I have two of those at the moment!). If you’re boring your horse half to death, a rest isn’t at all a reward. The opposite, actually!

Although you mean well, a rest would only be a release or a reward of some sort if the horse had been doing something physically or mentally challenging, etc. prior. If I get into the habit of doing the same thing with my animal every day, over and over again, they’re going to just hate it. Then to say,And nowguess what?? You get to stand still as a reward!!

That’ll get you a snort and an eye roll.

Then if you were asking your horse to do something new, exciting, or just challenging, they’ll be looking for that restIt’ll feel so good to finally stand still, that it will help move your training along at full speed. Same goes for the good old rub and pat. If I’m constantly rubbing my horse, it could get annoying.

Some horses love it of course, but it also needs to be well-timed. We should remember: when it comes to these things, not all animals react well to the same reward. Just like humanssome like loud, excited applauses and other like a nice smile of recognition. One isn’t better than the other, they just come across differently to different people.

If I don’t go petting a certain horse all over, that doesn’t mean I don’t like him or he didn’tdeserveit. Usually that horse just doesn’t like itit annoys or agitates him, or he simply doesn’t find it comforting. Sometimes a reward is only rewarding when we really earned it. Not just rewarded every five minutes for doing close to nothing.

Take it away, Glenn Stewart:

A rest for a horse when they are looking for one is a release. A rub when they are looking for one is a release. A well timed rub or rest after a horse has been physically and mentally stimulated becomes somewhat of an addiction for them and something they look for and crave rather than something they have to put up with.

- Glenn Stewart

Glenn Stewart www.thehorseranch.com

Glenn Stewart
www.thehorseranch.com

Kommentieren

Unter Verhalten, Dog-Horse Ähnlichkeiten, Umgang mit Emotionen, Mensch & Tier, Q&Eine, Tricks

What horses and dogs bring out in us

My passion for horses is just as enormous as it is for dogs.

I love them equally but for different reasons. Today I was thinking about how funny it is that I enjoy working with these two species that actually have very little in common. It seems to come down to something basic and true: dogs make us more human and with horses we have to be everything but human (by that I mean being in a predatory state of mind).

Dogs have evolved and been bred to truly understand us. They can read our expressions, smell our sickness, our sadness, fear yet rejoice when we’re happy. We don’t have to work hard to communicate with them. Humans and dogs just sind a team. Humans and dogs mesh beautifully and truly were made for each other. Working with dogs, you will, usually, be successful acting on instinct and gut-feelings.

We’ve also been with horses for a very, very long time. But they aren’t bred and evolved in the way dogs are. Mainly, of course, because they are prey animals and dogs and humans are predators. With them we have to work on our horsemanship. We have to softer, softer, softer in our body language. Through working with them, we change our way of life for the better. Where as dogs just fit in at our side with no second thoughts.

But that’s the beautiful thing. Both species are more honest, balanced, in the moment than any human can ever be.

They are the best teachers and I believe that by working with both we achieve a wonderful balance between true humanness and the ability to not think purely human.

Unknown photographer/title I own no rights to this photo

Unknown photographer/title
Ich besitze keine Rechte an diesem Foto

Kommentieren

Unter Verhalten, Dog-Horse Ähnlichkeiten, Hunde, Umgang mit Emotionen, Pferde, Mensch & Tier, Humans

Training Methods vs. Personality

Those who only train with positive reinforcement are generally not positive with people, and those who only use negative reinforcement, the opposite.

Why?

When you say you don’t believe in harming an animal, you’re making a statement:I believe that animals are our equals and should be treated as such.

So it never ceases to amaze me how easily frustrated and rude towards other people, purely-positive trainers can be. That practically turns the table and changes the statement to:Dogs, horses, etc are besser sein könnte than humans.Which is also negative progress, am I wrong?

Then on the other side of the deal, there are people who train purely with punishment (negative reinforcement). They, even subconsciously, are stating that humans are betterother animals are kein our equals. And that, of course, is also not okay.

What is better? Shouldn’t we just be able to be nice to humans and all other animals?I’m not one to shower my animals with treats, just as I wouldn’t with a human. I don’t pay someone in cash or cookies each time they say something politely or help me out with a small favor.

So I believe that if we say other animals are our equals, they should be treated as such. To me that means: show your appreciation when someone does something nice, teach in a friendly, patient manner and clearly say when you don’t like something. That is communication: we need to be able to say when something bothers us, just not rudely.

Only then are other animals truly our equals.

Unknown photographer I own no rights to this photo.

Unbekannter Fotograf
Ich besitze keine Rechte an diesem Foto.

Kommentieren

Unter Verhalten, Umgang mit Emotionen, Mensch & Tier, Humans, Tricks

What are you really saying?

Most of the time our bodies say one thing and our emotions another.

You ask a horse to go over a higher jump than you’re used to. You try to convince your horse (and anyone watching) that you’re very confident and relaxed about the whole thing. But inside your thoughts and feelings are a whirlwind. Nervousness, whether physically expressed or not, is still nervousness.

There’s nothing bad about it! About a year ago I wrote an article about fear and how sometimes it can be a really good thing to listen to. So it’s not about not being nervous. It’s about working with that until you can truly be confident for yourself and your animal. So maybe don’t take that huge jump until you’ve worked yourself up to it and can take it confidently.

Our animals can sense our nervousness or other emotions we may behidingand naturally think,If she’s nervoushow nervous should I be?? Is there something dangerous about this?

Trying to hide feelings around animals is useless. It doesn’t make a difference, so you might as well be upfront about it. They can sense and smell everything. When you feel an unwanted emotion, take a break and ponder why you feel that way before continuing your training.

Unknown photographer. I own no rights to this photo.

Unbekannter Fotograf.
Ich besitze keine Rechte an diesem Foto.

Kommentieren

Unter Hunde, Umgang mit Emotionen, Pferde, Mensch & Tier, Humans

Mumm & Bestimmtheit

"Man muss Mut und Entschlossenheit haben, wenn du das suchst, wovon ich rede. Wenn du das nicht hast, ist daran nichts falsches.
Was willst du tun oder erreichen und wozu bist du in der Lage?
Es liegt an deiner Konzentration, deiner Koordination und an deinen Reflexen, in dieser Reihenfolge. Aber die Konzentration ist bei weitem nicht alles.
Du sagst: "Oh, er könnte scheuen, könnte bocken, er könnte hinfallen, er könnte ausschlagen. '
Also schau, woran er gerade arbeitet!
Er weiß, dass du damit nicht umgehen kannst und leg ihm das nicht als Fehler aus, dass er das weiß.
Er mag vielleicht all diese Dinge tun, weil ihn vielleicht etwas erschreckt, oder er könnte ausrutschen und jederzeit fallen und dennoch können die Menschen damit nicht umgehen…….. aber sie wollen mit ihrem Pferd weiterkommen.
Wenn er schnell wendet, fallen sie herunter!
Daher bedeutet Selbstvertrauen, zu wissen, dass du auf das Undenkbare vorbereitet bist und ich weiß nicht, wie du das erreichen kannst, ohne Erfahrungen zu sammeln…….. daran ist immer noch nichts falsches.
Du weißt, wo du stehst, du solltest deine eigenen Grenzen kennen. Das ist keine Sünde und kein Verbrechen.
Du bist ehrlich mit deinen Mitmenschen.
Du bist ehrlich mit deinem Pferd, du versuchst, es von Problemen fernzuhalten."

- Ray Hunt.

Aus einem Artikel in "The Eclectic Horseman Magazine" mit dem Titel ‘Worte der Weisheit von Ray Hunt’ -http://www.eclectic-horseman.com/content/view/314 /

Unknown Photographer I own no rights to this Photo

Unbekannter Fotograf
Ich besitze keine Rechte an diesem Foto

Kommentieren

Unter Umgang mit Emotionen, Pferde, Mensch & Tier, Humans, Inspiration und Idole, Zitate

Halten statt Ziehen

Ich hatte einmal einen Lehrer, der mir riet, ein Baum zu werden, wenn ein Pferd am Seil zöge.

Dies bedeutete mehrere Dinge. Ich sollte verwurzelt und ausbalanciert sein (nicht dem Pferd nachfliegen, aber “meine Position behalten”in gewisser Weise) und nicht das Pferd in die entgegengesetzte Richtung ziehen. Wenn das Pferd zieht,halte ich einfach nur das Seil, aber ziehe nicht daran oder lehne mich dagegen. So dass das sofort durchhängt, sobald das Pferd aufhört zu ziehen. Wenn ich dagegen zöge, müsste ich bewußt das Seil nachgeben, wenn das Pferd nachgäbe und mein Timing wäre zu langsam. Es wäre nicht genau so schnell wie das sofortige Nachgeben, das das Pferd spürte, wenn ich das Seil einfach nur hielte. Auch wenn dieser Zeitunterschied nur ein paar Sekunden beträge – es macht einen Unterschied.

Auf dieses Konzept kam ich in Form eines Zaunpfostens zurück, als ich "Zen-Geist, Zen Pferd" von Dr. Allan J. Hamilton las. Auf Seite 58 schreibt er:

“"Für mich ist der Zaunpfosten das perfekte Symbol der Makellosigkeit, denn der Zaunpfosten wird niemals wütend oder ungeduldig. Viele Horseman haben aufgezeigt, dass ein Pfosten nur dann Druck ausübt, wenn das Pferd Druck auf ihn ausübt. Er gibt genau dieselbe Stärke von Druck zurück, den das Pferd ausübt. Wenn das Pferd auch nur das kleinste bißchen nachlässt, – auch nur den Bruchteil eines Gramms weniger zieht, – antwortet “der Pfosten” und tut dasselbe. Er belohnt das Pferd bereits für den kleinsten Versuch.

Mit seinen Antworten stellt die Zaunpfosten völlige Klarheit, Perfektion und Ablösung dar. Der ganz normale Zaunpfosten wird uns deshalb als Symbol der Inspiration eines unfehlbaren Lehrers dienen. Die Gegenreaktion des Pfostens ist nur eine natürliche Reaktion auf die Handlungen des Pferdes. Deshalb sollten wir danach streben - nach der Art und Weise des Zen, Zaunpfosten zu werden und uns selbst herausfordern, genauso ruhig, unbeteiligt und kompetent wie er zu sein.”

Fence Post at Sunset Kansas Scott Bean Photography

Fence Post at Sunset Kansas Scott Bean Fotografie

Kommentieren

Unter Verhalten, Umgang mit Emotionen, Pferde, Mensch & Tier, Humans, Inspiration und Idole, Zitate

Goldene Weisheit

Ja so goldrichtig.

Dies ist ein Zitat, das ich auf schönem Papier ausdrucken und an jede Tür in meinem Haus und neben meinen Spiegel hängen möchte!

Ich muss ständig an die darin enthaltene Botschaft erinnert werden, weil sie so wichtig ist: Im Leben und auch sehr relevant für die Arbeit mit Tieren. Es handelt sich um die eine Lektion, die jeder lernen sollte…

“Ich bin nicht an Kontrolle interessiert. Denn Kontrolle über ein anderes denkendes Wesen ist eine Illusion. Wonach ich suche, ist Kooperation, die das Verlangen nach Kontrolle unnötig macht.

Zu diesem Zweck, anstelle ein Pferd zu kontrollieren, versuche ich, ihm Selbstkontrolle zu lehren,
anstatt es zurückhalten, versuche ich, ihm Selbstbeherrschung zu lehren
und anstelle von Disziplin, versuche ich ihm Selbstdisziplin beizubringen.

Ich bin nicht immer erfolgreich. Aber seid versichert, dass, wann auch immer ich scheitere, ich merke, dass ich nicht mit gutem Beispiel vorangegangen bin. Was bedeutet, ich habe nicht hart genug trainiert, nicht genügend Sport getrieben, nicht fleißig genug gelernt und nicht genügend auf meine Ernährung geachtet.” – Unbekannter Verfasser

Unknown Photographer I own no rights to this photo.

Unbekannter Fotograf
Ich besitze keine Rechte an diesem Foto.

Kommentieren

Unter Umgang mit Emotionen, Mensch & Tier, Humans, Inspiration und Idole, Zitate

Angst vor einem Gegenstand

Was ist das? Plastiktüten, die in einem Baum flattern? Merkwürdig geformte Gegenstände? Der Wasserschlauch? Fahnen? Bälle?

Die meisten Pferde haben Angst vor diesem einen seltsamen Gegenstand, vor allem am Anfang. Es scheint natürlich, unser Pferd zu trösten. Es damit zu streicheln (nun, es zumindest zu versuchen) mit ihnen darüber sprechen oder sie damit herumzuscheuchen, so dass es sich vielleicht entscheidet, den Gegenstand zu akzeptieren.

Zum einen bringe ich niemals (ich denke, ich sollte niemals nie sagen)… für gewöhnlich) den Gegenstand nichtzu meinem Pferd. Stattdessen erlaube ich meinem Pferd, sich auf eigene Faust dem Gegenstand zu nähern. Wenn sie besorgt sind and wegen eines seltsam geformten Mülleimers schnorcheln, hänge ich herum und überlasse es ihrer Neugier, die stets siegt, sie an den Eimer heranführen. Ich habe herausgefunden, dass es der schnellste Weg ist, einem Pferd zu erlauben, den Gegenstand zu untersuchen. Dann lasse ich sie dem Gegenstand folgen, dann kann ich damit beginnen, ihn zu ihnen zu bringen und sie dazu bringen, sich in diesem Szenario zu entspannen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil, den das Pferd zu lernen hat, um seine Angst zu überwinden, liegt daran, sie dazu zu bringen, dem Gegenstand zu weichen.

Das Pferd sollte den Gegenstand nicht einfach nur tolerieren – wir wollen, dass sie ihn akzeptieren oder dagegen desensibilisiert werden. Angenommen, wir haben einen Stock (Peitsche etc.) mit einer Fahne oder Plastiktüte an einem Ende. Es reicht für gewöhnlich nicht, sie für immer damit zu streicheln. In diesem Fall wird das Pferd einfach nur dastehen, vielleicht nervöse Energie aufstauen und sie nicht herauslassen undden Stocktolerieren. Aber der Gegenstand ist immer noch etwas, das ihnen Sorge bereitet – wenn eine Plastiktüte aus dem Gebüsch springen würde, würden sie mit ihr springen.

Also müssen wir sie dazu bringen,sich dem Objekt zu ergeben. Ich könnte zum Beispiel mit der die Flagge an seiner Hinterhand herumwedeln und genau dann, wenn das Pferd seine Hinterhand bewegt, diese mit der Flagge reiben. Das zeigt dem Pferd, dass sie damit etwas auslösen können. Sie wissen, was zu tun ist, wenn sie eine Flagge auf sich zu kommen sehen. Oder wir wedeln damit vor ihnen, während wir sie bitten, rückwärts zu gehen und streicheln sie danach wieder damit. Diese einfache Übung kann ihre Desensibilisierung enorm ausweiten.

Merkt euch: Desensibilisieren, nicht lehren, nur zu tolerieren.

"Stallion Dances" Carol Walker photo

“Tanzender Hengst ” Carol Walker Foto

Kommentieren

Unter Umgang mit Emotionen, Pferde, Mustangs