Archiv der Kategorie: Inspiration und Idole

Paradox

”Ich glaube, dass die herkömmlichen Lehrmethoden (unabhängig davon, ob es die des Reitlehrers um die Ecke oder die eines College-Kurses sind) Reiter nicht dazu ermutigen, Probleme zu Ende zu denken. Ein typisches Beispiel – wie viele Reiter sind zu mir gekommen, die mit Händen geritten sind, die sie wie eingefroren über dem Sattelknauf gehalten haben! Sie haben Angst, diese zu bewegen, weil sie dadurch vielleicht ‘das Pferdemaul ruinieren' könnten. Aber das Paradoxe daran ist, dass sie damit genau die starre und gefühllose Hand bekommen haben, die sie von vornherein vermeiden wollten!”

- Bill Dorrance

Aus dem Buch ‘True Horsemanship Through Feel’ von Bill Dorrance, zu beziehen über die Website:http://www.billdorrance.com/index.htm

1557483_524534224336473_1391679185_n

Image of Bill is by Mindy Bower

Kommentieren

Unter Artikel Diskussion, Pferde, Mensch & Tier, Humans, Inspiration und Idole, Zitate

Jane Goodall

Ein wundervolles Interview mit einem meiner Idole, Jane Goodall!!

Kommentieren

Unter Verhalten, Mensch & Tier, Humans, Inspiration und Idole, Affen, Primaten, Zitate, Video Diskussion

Oh Mist, es braucht 10.000 Stunden??

Ihr habt wahrscheinlich schon einmal jemanden sagen hören, es dauere 10.000 Stunden, um ein wirklicher Meister in etwas zu werden.

Natürlich liegt darin ein Körnchen Wahrheit – etwas wirklich zu beherrschen, bedeutet für mich, man kann es tun, ohne nachzudenken. Mit anderen Worten, man hat soviel geübt, dass es einem in Fleisch und Blut übergeht. Genau das musste man machen, um laufen zu lernen! Üben, üben!

Das kann einem wie einegigantischeReise vorkommen. Ich erinnere mich an einen Tag, als ich durch die Gegend ritt und über diese 10.000-Stunden-Regel sinnierte. “Mann, das sind eine Menge Stunden!” Vom Ausrechnen, wieviele Jahre ich reiten müsste, um darin ein Meister zu werden, wurde mir so schwindelig, dass ich fast vom Pferd gefallen wäre!

Aber ein Ausspruch von Pat Parelli bringt mich immer wieder auf den Boden zurück: “Übung alleine führt nicht zur Perfektion, – nurrichtig ausgeführte Übung führt zur Perfektion.” Selbstverständlich gibt es keine Perfektion. Besonders am Anfang nicht. Ich glaube, was Pat damit meint, ist, man wird kein Meister in 10.000 Stunden, wenn manFalschesübt. Übung, Konzentration und die Fähigkeit, sich zum Besseren zu verändern, sind notwendig (sogar wenn man nur 200 Stunden benötigt, um ein wahrer Meister zu werden! Es ist nie zu spät, sich zu verändern!)

Dann habe ich heute folgendes Zitat von Daniel Goleman in dem Artikel"BrainPickings" (GehirnAufgaben) gelesen:

“Die "10.000-Stunden-Regel" - dass dieses Praxislevel das Geheimnis des Erfolgs in allen Bereichen birgt - ist zum unantastbaren Evangelium geworden, das auf Websites wiedergegeben und als Litanei in Hochleistungs-Workshops heruntergebetet wird. Das Problem dabei ist: Es ist nur die halbe Wahrheit. Wenn man z.B. beim Golfen eine Niete ist und jedesmal bei einem bestimmten Schlag oder beim Einlochen dieselben Fehler macht, wird die 10.000-stundenfache Wiederholung dieser Fehler dein Golfspiel nicht verbessern. Man bleibt eine Niete, wenn auch eine ältere."

Kein geringerer als der Experte Anders Ericsson, der Psychologe an der Florida State University, auf dessen Forschung über Expertentum die 10,000-Stunden-Faustregel zurückgeht, sagte zu mir: “Man wird nicht durch mechanische Wiederholung besser, sondern indem man seine Ausführung immer wieder verbessert, um seinem persönlichen Ziel näher zu kommen.”

“Man muss das Verfahren durch den Antrieb optimieren,” fügt er hinzu, "sich zunächst mehr Fehler zu erlauben, während man seine Fähigkeiten verbessert."

Folglich ist es nicht notwendigerweise die wiederholte Übung, die uns hilft, etwas zu meistern, sondern die stetigeVeränderung undVerbesserung, die uns helfen, unsere Ziele zu erreichen.

Okay, nun werde ich aus dem Haus stürzen, um zu üben!!

Unknown photographer I own no rights to this photo.

Unbekannter Fotograf
Ich besitze keine Rechte an diesem Foto.

Kommentieren

Unter Artikel Diskussion, Verhalten, Humans, Inspiration und Idole, Zitate, Wissenschaft

Love Ya!

Everything comes to an enda great ride, a long walk with the dogs, and your purring cat gets up and leaves the bed at some pointWhat’s important, which we often forget to cherish, is wie things come to an end.

When I finish working with a horse I take a moment to just enjoy hanging out and maybe hand out a carrot or two with a scratch. Plus my dogs always get a long walk and a game of fetch after some training.

This video is not directly about animals, as the cowboy said himself, but he might as well be talking about ending a training session. It’s important to say bye to those we love. As sad as it is, we never know when we’ll see someone again, and it doesn’t matter how old or healthy you are! But the same goes for animals.

Even if your ride didn’t go as well as you’d hoped for, I find it important to show your horse you still care, you love them and that it’s no one’s fault how things turn out. Leave the place with a good feeling.

So this short video came from Cowboy Dressage (well, their FaceBook page posted itdon’t know where the video came from!) and it just warms my heart!

1 Kommentar

Unter Mensch & Tier, Humans, Inspiration und Idole, Video Diskussion

Pat Parelli Lecture

Here’s a nice video from Pat’s trip to the Colorado University. For those of you not too familiar with the Parelli’s, this might give you a better idea!

Viel Spaß!

Kommentieren

Unter Verhalten, Dog-Horse Ähnlichkeiten, Pferde, Mensch & Tier, Inspiration und Idole, Video Diskussion

Luca Moneta

Luca Moneta ist einer der wenigen Horsemen, der erfolgreich im Turniersport ist, während er den natürlichen Grundsätzen treu bleibt (horsemanship). Er setzt sein Pferd immer an die erste Stelle. Ich liebe seine Arbeit über alles, obwohl ich absolut kein Fan des Springsports bin. Er übernimmt anspruchsvolle Pferde, arbeitet mit ihnen nach den Prinzipien des Horsemanship und nimmt mit ihnen an hochkarätigen Turnieren teil.

Unknown photographer I own no rights to this photo

Unbekannter Fotograf
Ich besitze keine Rechte an diesem Foto

Inspirierend, nicht wahr??

Und keine einfache Aufgabe. Ich verfolge seit einigen Jahren seinen Werdegang – ich erinnere mich, dass ich zum ersten Mal von ihm hörte, als er mit den Parellis arbeitete. Er ging zu einigen ihrer Touren und machte dort Präsentationen. Ich glaube nicht, dass er noch aktiv in der “Parelli Welt ist” , aber ich lese immer noch jeden Artikel über ihn und schaue mir jedes Video an, den/das ich zu fassen bekomme.

Er gab kürzlich ein Interview, das ich einfach liebe:

 

Kommentieren

Unter Pferde, Humans, Inspiration und Idole, Q&Eine, Video Diskussion

Unsere Herangehensweise ist nicht richtig

“Es ist nicht annähernd so interessant, mit einem Menschen zu arbeiten wie mit einem Pferd. Das Pferd ist immer offen für einen. Es kennt keine Selbstsucht, keinen Stolz und kein Ego, die ihm im Weg stehen, und oftmals kommen dem Menschen Dinge in die Quere, die ihn zurückhalten.
Ich glaube, dass die meisten Menschen mit den Tieren gut zurechtkommen möchten. Aber sie wissen nicht, dass der Selbsterhaltungstrieb des Pferdes sehr stark ausgeprägt ist. Das Pferd hat Angst, weiss nicht, wie es etwas tun soll und will sich selbst schützen. Es sagt uns, dass es sicher sein muss, was geschieht. Wir sehen das nicht auf diese Weise.
Bei den meisten Sachen, die wir mit einem Tier tun möchten, handelt es sich um gute Ansätze, aber die Art, wie wir sie präsentieren, ist falsch. Sie ist zu fordernd. Wir lassen das Pferd nicht von sich aus lernen und legen es nicht so an, dass es Dinge selbst bewirken kann. Das Pferd ist in der Lage, Dinge herauszufinden, wenn wir es ihm gestatten, aber wir nehmen ihm seine Denkweise und setzen unsere an deren Stelle.”

- Ray Hunt.

Unknown photographer I own no rights to this photo.

Unbekannter Fotograf
Ich besitze keine Rechte an diesem Foto.

Kommentieren

Unter Umgang mit Emotionen, Pferde, Mensch & Tier, Inspiration und Idole, Zitate

Visualize

Before you ever start to reach to ask your horse to do something you should have in mind what you are asking and where you are trying to direct.

- Tom Dorrance

Image of Tom Dorrance is by Lynn Cox of Landmark Fine Art.

Image of Tom Dorrance is by Lynn Cox of Landmark Fine Art.

Kommentieren

Unter Tiere, Pferde, Mensch & Tier, Inspiration und Idole, Zitate, Tricks

Wie man ein Pferd streichelt…

Ray sagt, “Zur Hölle, Junge! Du weißt nicht einmal, wie man ein Pferd streichelt!”

Ich sah ihn an, ob ich ihn womöglich falsch verstanden hätte. Hatte ich nicht.

Ray sagte, “Du hast ’ nichts anderes’ gemacht, als ihn zu erschrecken! Siehst du ihn zusammenzucken?”

Ray reitet geradewegs ’ auf mich zu. Ich sagte nichts, aber ich dachte, “Scheißegal! Das machen alle am Anfang! Irgendwann wird er darüber hinwegkommen.”

Ray ritt neben das Jungpferd und schaute auf mich herab. “Denk nach!" (Das war auch einer der Lieblingssätze meines Vaters!)
"Was war das erste, was er in seinem Leben gefühlt hat?”
Ich zuckte mit den Schultern.
“Er fühlte die Zunge seiner Mamma’ ‘am ganzen Körper.” Ray rubbelte sein Jungpferd an der Mähne entlang und der Colt schmolz buchstäblich dahin und kaute und schleckte. 
"Sie hat nicht einfach ihre Zunge genommen und sie ihm’ um ‘die Ohren geschlagen, wie du es getan hast!”
Ich sagte, “Oh.”

From a wonderful storyFirst Wordsby Buster McLaury -http://www.bustermclaury.com/stories.php

Unknown Photographer I own no rights to this photo

Unbekannter Fotograf
Ich besitze keine Rechte an diesem Foto

Kommentieren

Unter Pferde, Inspiration und Idole, Zitate

Füße in den Händen

“Wenn ich mit einem Menschen und seinem Pferd arbeite, kann ich dem Menschen helfen, sich selbst so zu positionieren, dass das Pferd die Antwort findet, auf die wir hinarbeiten. Es ist nicht leicht für mich, das in Worte zu fassen, so dass ein Leser einen Eindruck davon bekommt, was dabei stattfindet. Manchmal kann die Terminologie Probleme bereiten, z.B. wenn ein Reiter nicht genau weiss, was mit dem Ausdruck gemeint ist, “die Füße des Pferdes stecken fest / sind blockiert.” Es gibt anscheinend eine ganze Menge dieser Begriffe. Der Ausdruck “den gewissen Punkt aufzuspüren” ist manchmal ein neuer Ausdruck für den Reiter, aber während wir zusammen daran arbeiten, beginnt der Reiter, dieses Stadium im Lernprozess des Pferdes zu erkennen. Der Reiter muss dieses erfühlen, genau wie das Pferd.
In Nevada hat ein Bursche einmal ein Jungpferd geritten. Es wurde wärmer und dieser Typ beschloss, seinen Mantel abzuwerfen. Das veranlasste das Jungpferd, seinen Reiter abzuwerfen. Der Reiter war darüber nicht sonderlich beunruhigt, also empfahl ich ihm, er könne dieses winzige Pünktchen Besorgnis dazu nutzen, das Pferd daran zu gewöhnen, sich mit ihm zu bewegen. Er ritt einen Zirkel und als das Pferd sich entspannte, konnte man sehen, wie das Pferd weicher wurde. Der Körper des Pferdes nahm dieselbe Gestalt an, wie der Mensch, der auf ihm saß. Er war nicht in die eine Richtung gebogen, während der Reiter in die andere Richtung reiste.
Der Reiter konnte fühlen, wie das Pferd weicher wurde. Das Pferd fühlte sich mit dem Reiter wohl und sein Gesichtsausdruck hellte sich auf. Seine Füße waren lebendig und reaktionsfreudig. Es sah beinahe so aus, als ob der Reiter die Füße des Pferdes in seinen Händen hielte.”

-Tom Dorrance

Photo by: Camille Vivier (as written on Pinterest) I own no rights to this photo.

Photo by: Camille Vivier
(as written on Pinterest)
Ich besitze keine Rechte an diesem Foto.

Kommentieren

Unter Tiere, Pferde, Mensch & Tier, Inspiration und Idole, Zitate