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Luca Moneta

Luca Moneta ist einer der wenigen Horsemen, der erfolgreich im Turniersport ist, während er den natürlichen Grundsätzen treu bleibt (horsemanship). Er setzt sein Pferd immer an die erste Stelle. Ich liebe seine Arbeit über alles, obwohl ich absolut kein Fan des Springsports bin. Er übernimmt anspruchsvolle Pferde, arbeitet mit ihnen nach den Prinzipien des Horsemanship und nimmt mit ihnen an hochkarätigen Turnieren teil.

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Unbekannter Fotograf
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Inspirierend, nicht wahr??

Und keine einfache Aufgabe. Ich verfolge seit einigen Jahren seinen Werdegang – ich erinnere mich, dass ich zum ersten Mal von ihm hörte, als er mit den Parellis arbeitete. Er ging zu einigen ihrer Touren und machte dort Präsentationen. Ich glaube nicht, dass er noch aktiv in der “Parelli Welt ist” , aber ich lese immer noch jeden Artikel über ihn und schaue mir jedes Video an, den/das ich zu fassen bekomme.

Er gab kürzlich ein Interview, das ich einfach liebe:

 

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Unter Pferde, Humans, Inspiration und Idole, Q&Eine, Video Diskussion

Timing Your Rewards For Optimal Results

Rub a horse to reward him”, “Let him rest, release pressure, and he’ll be happy.” oder “A horse (or dog) will do anything for a cookie.

While this is true, it’s deceiving. There’s timing involved. Some dogs couldn’t care less about treats (I have two of those at the moment!). If you’re boring your horse half to death, a rest isn’t at all a reward. The opposite, actually!

Although you mean well, a rest would only be a release or a reward of some sort if the horse had been doing something physically or mentally challenging, etc. prior. If I get into the habit of doing the same thing with my animal every day, over and over again, they’re going to just hate it. Then to say,And nowguess what?? You get to stand still as a reward!!

That’ll get you a snort and an eye roll.

Then if you were asking your horse to do something new, exciting, or just challenging, they’ll be looking for that restIt’ll feel so good to finally stand still, that it will help move your training along at full speed. Same goes for the good old rub and pat. If I’m constantly rubbing my horse, it could get annoying.

Some horses love it of course, but it also needs to be well-timed. We should remember: when it comes to these things, not all animals react well to the same reward. Just like humanssome like loud, excited applauses and other like a nice smile of recognition. One isn’t better than the other, they just come across differently to different people.

If I don’t go petting a certain horse all over, that doesn’t mean I don’t like him or he didn’tdeserveit. Usually that horse just doesn’t like itit annoys or agitates him, or he simply doesn’t find it comforting. Sometimes a reward is only rewarding when we really earned it. Not just rewarded every five minutes for doing close to nothing.

Take it away, Glenn Stewart:

A rest for a horse when they are looking for one is a release. A rub when they are looking for one is a release. A well timed rub or rest after a horse has been physically and mentally stimulated becomes somewhat of an addiction for them and something they look for and crave rather than something they have to put up with.

- Glenn Stewart

Glenn Stewart www.thehorseranch.com

Glenn Stewart
www.thehorseranch.com

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Unter Verhalten, Dog-Horse Ähnlichkeiten, Umgang mit Emotionen, Mensch & Tier, Q&Eine, Tricks

“Eine Frage der Sanftheit?”

“Ich habe einen Wallach, der mit Halfter nicht rückwärts geht. Zuerst dachte ich, das läge an der Tatsache, dass er es nicht gewohnt war, gebisslos geritten zu werden, also habe ich es mit Gebiss probiert, dann mit Kandare und nichts scheint zu funktionieren. Kannst du mir irgendeinen Rat geben?”

- anonym -

Wenn wir ein Pferd bitten, rückwärts zu gehen, bitten wir sie darum, vertrauensvoll zu sein und ihr Gehirn zu benutzen. Sie müssen wirklich denken, weil es ihnen, wie allen Fluchttieren, leichter fällt, vorwärts zu gehen. So betrachtet, müssen wir uns fragen, auf welche Weise wir um rückwärts bitten. Nicht: Womit ich nach rückwärts frage. Obwohl unsere Werkzeuge großen Einfluss auf unsere Kommunikation haben, kommt in Wirklichkeit auf unser Savvy an.

Dessen ungeachtet empfehle ich immer, gebisslos (mit einem Knotenhalfter, gebisslosen Zaumzeug, etc), zu bleiben, bis das Pferd vollkommen versteht, worum man es bittet und auf die sanfteste Aufforderung reagiert. Aus der Art, wie du fragst, schließe ich, dass du vom Reiten sprichst – Hast du am Boden versucht, dein Pferd rückwärts zu schicken? Wenn ja, wie und hat das funktioniert?

Die laterale Biegung wird dir nicht direkt beim Rückwärts helfen. Damit bittest du dein Pferd, sich zu biegen, während du in Wirklichkeit willst, dass dein Pferd rückwärts geht und dazu müssen sie gerade gerichtet sein. Wenn ich ein Pferd bitte, rückwärts zu richten, mache ich es wie folgt:

  1. Ich denke nur an Rückwärts (durch unsere Gedanken kann unser Körper unterbewusst Signale an unser Pferd senden). Ich verlagere mein Gewicht nach hinten (stell dir vor, du bewegst deinen Bauchnabel in Richtung Wirbelsäule).
  2. Ich hebe meine Zügel an und füge einen leichten Druck hinzu – dabei fange ich mit extrem leichtem Druck an und erhöhe langsam den Druck.
  3. Ich halte diesen Druck aufrecht, bis auch nur eineFuß sich bewegt und dann entspanne ich sofort und lass die Zügel fallen. Danach entspanne ich mich für einen Moment, zusammen mit meinem Pferd.
  4. Wiederhole das und nach einer Weile fange an, nach immer mehr Schritten zu fragen. Sei geduldig, sanft und mach es mit der Einstellung, “die Reise” zu genießen!

Wenn du ausführlicheren und individuelleren Rat wünschst, sende mir bitte ein kurze Video von dir und deinem Pferd, wie ihr das Rückwärts versucht, somit kann ich besser ein Gefühl dafür entwickeln, was euch vielleicht im Weg steht.

Ich empfehle auch, dass du dir auf Youtube Videos von Parelli anschaust, wie man sein Pferd dazu bekommt, rückwärts zu gehen oder das “Jo-Jo-Spiel zu spielen,” sowohl am Boden, als auch beim Reiten.

- Humanima

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